Epic Drives: Einmal rund um den
Victoriasee # Stage 2/3: Uganda und Ruanda

Im Nachhinein war Kenia nur das Warm-Up für das, was uns in Uganda erwartet!
In zweiten Teil unserer Victoriasee-Umrundung fordern wilde Tiere, überschwemmte Straßen und Willkür an den Check Points Courage, Zähigkeit und Improvisationstalent.

 Flagge Uganda
Erdpiste im Dschungel des Bwindi Impenetrable National Parks
Behelfsbrücke im Queen Elizabeth National Park
Elefant im Queen Elizabeth National Park
Lake Bunyonyi Uganda
 Flagge Ruanda
Einmal rund um den Victoriasee Stage 2: Von Kisumu am Victoriasee über Uganda und Ruanda bis Biharamulo im äußersten Nordwesten Tansanias.

 

Von Nairobi aus einmal rund um den Victoriasee. Es war ein lange gehegter Traum: Über 3.000 Kilometer, vier Länder und drei Wochen Zeit. So der Plan. Nicht geplant waren die nachhaltigen Spuren, die diese Reise hinterließ.
 
 

Lesen Sie in Teil 1 , wie man sich besser nicht mit einem Nilpferd anlegt und wie wir in einer Tiefgarage in Nairobi eine actiongeladene Pretitle Sequence á la James Bond hinlegten.

 
 
Obwohl wir auf den ersten vier Tagen in Kenia bereits viel erlebt haben, war das letztlich nur eine Art Warm-Up für das, was uns auf Etappe zwei erwartet: Wildlife zur Prime Time, biblische Regenfälle, die dramatische Kulisse des Ostafrikanischen Grabenbruchs und komplett überschwemmte Urwald-Straßen, wo ohne Allrad nichts mehr geht. Darüber hinaus bekommen wir auch noch eine Kalaschnikow zu Gesicht.
 
Anyway. Man hätte es sich nicht besser wünschen können!
 
 
 
 

Epic Drives: Einmal rund um den Victoriasee # Stage 2: Uganda und Ruanda


 
 

TAG 5 – 26.12.2012

Etappe: Kisumu – Jinja
Distanz: 230 km
Overnight: Nalubale Rafting Campsite

 
 
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Die zweite Etappe beginnt entspannt. Das Nilpferd hat uns bei seiner nächtlichen Pirsch tatsächlich in Ruhe gelassen. Dann ein unscheinbares Schild am Straßenrand, fast wären wir vorbeigefahren: Hier quert der Äquator. Für einen Tag zurück auf der Nordhalbkugel.

For God and My Country

Bis am Busia Border Post der Papierkram passt, sind schon wieder zwei Stunden vorbei. Wir müssen uns eine zusätzliche Kurzzeit-Versicherung organisieren, da die vom Vermieter beigestellten Papiere in Uganda nicht anerkannt werden. Das Autokennzeichen ist im Dokument bei einem Buchstaben falsch geschrieben. Bloß ein kleiner Schreibfehler, dennoch große Wirkung: 80 Dollar Extra Charge.
 
Sturheit oder Rechthaberei bringen da nicht weiter. Die Grenzer haben alle Zeit der Welt und ahnen, dass wir wohl kaum zurück nach Nairobi fahren, um uns korrekte Dokumente zu besorgen.
 
Gleich hinter der Grenze ändert sich das Bild, der Asphalt ist makellos. In Kenia war Schlagloch-Riesenslalom noch die Standard-Disziplin. Wir hatten im weniger entwickelten Uganda die weitaus schlechteren Straßen erwartet. Es ist genau anders herum. Die nächsten 120 Kilometer bis Jinja am Weißen Nil nehmen sich die Stoßdämpfer die verdiente Auszeit.

Jinja, nicht Ninja!

Jinja ist die viertgrößte Stadt Ugandas und liegt genau am Austritt des Weißen Nils aus dem Victoriasee. Am Ende der Cliff Road gibt es am Ufer des Nils eine Reihe von gemütlichen Bars und Restaurants. Wunderbarer Ort für einen Gin Tonic oder ein Bier zum Sonnenuntergang.
 
Am 3. August 1858 stand der britische Afrikaforscher John Hanning Speke als der erste Mensch aus der westlichen Hemisphäre am Ufer des Victoriasees. Endlich schien er sie gefunden zu haben, die Quelle des Nils. Das ist sie dann aber doch noch nicht gewesen, wie Oskar Baumann und Oskar Lenz einige Jahrzehnte später herausfanden.

Get into it

Den Expediteuren wie Speke, Stanley oder Livingston gebührt unser Respekt. Man kann sich heute kaum vorstellen, was für extreme Anstrengungen und Qualen Afrika-Expeditionen vor 150 Jahren gewesen sein müssen.
 
Wir fliegen heute in neun Stunden nach Afrika und fahren dann mit einem allradgetriebenen Geländewagen binnen weniger Tage bis in den hintersten Winkel des Kontinents. Das echtere Abenteuer war sicherlich damals.
 
 

TAG 6 – 27.12.2012

Etappe: Jinja – Masaka
Distanz: 215 km
Overnight: Maria Flo Hotel Masaka

 
 
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Die Hauptstadt Ugandas ist zugleich die größte Stadt am Victoriasee. Als wir gegen Mittag in Kampala eintreffen, geht gerade ein biblisches Gewitter runter, wie wir es nie zuvor erlebt haben.
 
Es regnet so stark, dass man nur mehr zwei drei Meter weit sehen kann. Die Scheibenwischer haben rein gar keinen Effekt mehr. Die meisten Autos bleiben einfach auf der Straße stehen und warten, bis die tropische Dusche vorüber ist. Relax!

Äquatortaufe, jetzt aber richtig

In Kenia überquerten wir den Äquator noch so nebenbei. In Uganda ist der über 40.000 Kilometer lange Breitenkreis nicht zu verfehlen.
 
Der Verlauf des Nullten Breitengrads wurde als dicke weiße Linie quer über die Masaka Road gepinselt und läuft in einem stilisierten Erdkreis aus. Wiedereintritt in die südliche Hemisphäre und links ran. Beim zweiten Mal wird die obligatorische Äquatortaufe gebührend vollzogen!
 
 

TAG 7 – 28.12.2012

Etappe: Masaka – Kalinzu Central Forest Reserve
Distanz: 220 km
Overnight: Kalinzu Forest Camp
 
 
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Während der Mittagspause in Mbarara treffen wir zufällig auf Bundeswehrsoldaten, die hier im Rahmen der EUTM-Mission Somalische Soldaten ausbilden und ebenfalls gerade Pause machen. Das zufällige Treffen ist eine mehr als willkommene Abwechslung, sowohl für die als auch für uns. Auf der Terrasse des Acacia Hotels trinken wir eiskalte Coke und sinnieren über Afrika.
 
Abends erreichen wir das Kalinzu Central Forest Reserve, in dem einige der letzten Schimpansen Ugandas leben. Das Forest Reserve liegt am östlichen Rand des Western Rift Valleys. Der westliche Rift, der mit vielen Seen gefüllt ist, bildet die natürliche Grenze zwischen Uganda und dem Kongo. Überdies ist der Grabenbruch durch seine Lage am Übergang der Savanne zum tropischen Regenwald ein wahrhaftiger Garten Eden.

Uganda zählt in Bezug auf Wildlife zu Afrikas Top-Destinationen

Die extreme Natur-Landschaft mit den über 5.000 Meter hohen Bergen, die am westlichen Rand des Rift Valleys emporragen, ist eines der letzten großen Tier-Paradiese Afrikas. Gleich ein gutes Dutzend Nationalparks und Nature Reserves liegen hier ganz dicht beieinander. Und die gehören allesamt zu den besten und tierreichsten Wildgebieten Afrikas. Hier an den Berghängen des Rift Valleys leben noch Berggorillas und Schimpansen weitgehend ungestört vom Menschen.
 
 

TAG 8 – 29.12.2012

Etappe: Queen Elizabeth National Park
Distanz: 100 km
Overnight: Nweya Campsite / Mweya Safari Lodge

 
 
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Unsere bereits riesengroßen Erwartungen an Uganda werden mehr als übertroffen. Elefanten gibt es im Queen-Elizabeth-Nationalpark praktisch überall.
 
Vom Dach des Landrovers beobachten wir eine Herde beim Entlauben der Bäume. Die Dickhäuter bleiben cool und lassen sich von unserer Präsenz nicht ablenken. Im Hintergrund ragen majestätisch die Ruwenzori-Berge empor, über die die Grenze zwischen Uganda und der DR Kongo verläuft.

Afrika wie aus dem Bilderbuch

Die Ufer des Kazinga-Kanals, der den Lake George mit dem Lake Edward verbindet, sind randvoll mit Nilpferden, Krokodilen, badenden Elefanten und Büffeln, dazwischen streiten sich noch Fischadler, Reiher, Störche und Pelikane um die letzten noch freien Strandabschnitte.
 
Wir übernachten in einem der winzigen Bandas der Nweya Campsite oben auf dem Hügel und sind die einzigen Gäste. Nun, die einzigen menschlichen Gäste. Tiere gibt es auch hier mehr als genug. Auf der Wiese vor unserem Banda sausen ganz ungeniert Warzenschweine herum.

Wildlife zur Prime Time

Während der Nacht hören wir Geräusche und öffnen vorsichtig die Türe. Direkt vor unserem Banda bedient sich bei Mondlicht eine Herde Elefanten am Laub der umliegenden Bäume. Außer dem Knacken der Äste ist nichts zu hören. Die sanften Riesen gleiten majestätisch und vollkommen lautlos durch das Gras.
 
Mucksmäuschenstill sitzen wir vor unsere Hütte, ignorieren für dieses Mal die Moskitos und beobachten die äsenden Elefanten für eine gefühlte Ewigkeit. Da sie uns weder hören noch sehen können, sind sie völlig entspannt und kommen stellenweise bis auf ein zwei Meter an uns heran. Ein absolut magischer Moment. Im Nachhinein der Allerbeste dieser Reise.
 
 

TAG 9 – 30.12.2012

Etappe: Queen Elizabeth National Park – Inshasa – Bwindi Impenetrable National Park
Distanz: 180 km
Overnight: Buhoma Community Rest Camp

 
 
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In endlosen Serpentinen schlängelt sich die schmale Dirt Road entlang der Grenze zum Kongo die steilen Hänge in die Bwindi Mountains hinauf.

Schluß mit lustig

Unvermittelt steht plötzlich ein Soldat in Tarnuniform mitten auf der Straße, die Kalaschnikow locker um die Schulter gehängt. Schlecht gelaunt mustert er uns durch das offene Seitenfenster. Wir bleiben cool und versuchen ihn in ein freundliches Gespräch zu verwickeln. Auf seine unverblümte Frage hin, ob wir etwas zu essen haben, kramen wir hektisch Obst und Kekse hervor. Er scheint irgendwie damit zufrieden und lässt uns passieren. Der Klos im Hals löst sich langsam wieder auf.
 
Der Bwindi-Impenentrable-Nationalpark ist seit 1994 UNESCO-Weltnaturerbe. Der Urwald der Bwindi-Mountains gehört zu den ältesten der Erde und existiert seit der Eiszeit nahezu unverändert. Hier in den Bergen leben noch etwa 400 Berggorillas. Keine allzu große Zahl und noch dazu ist das bereits die Hälfte aller heute noch auf unsere Erde lebenden Berggorillas.

Ich habe heute leider kein Foto für Dich!

Die Enttäuschung ist groß, als wir erfahren, dass wir die Gorillas wegen des fehlenden Permits nicht werden sehen können. Weil aktuell alle Plätze in den streng limitierten Besuchergruppen ausgebucht sind, stellen sie uns spontan kein Permit aus. Drei volle Tage wollen wir dann doch nicht auf die nächsten freien Plätze warten.
 
Die nächtliche Geräuschkulisse im Urwald ist magisch und tröstet zumindest ein bischen über die Enttäuschung mit den nicht erhaltenen Permits hinweg.
 
 

TAG 10 – 31.12.2012

Etappe: Bwindi Impenetrable National Park – Lake Bunyonyi
Distanz: 120 km
Overnight: Bunyonyi Overland Resort

 
 
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Rein von der Distanz her ist die heutige Tagesetappe eigentlich kein Thema. Für die rund 120 Kilometer, also in etwa die Strecke von Salzburg nach Passau, würde man wohl maximal 2 Stunden kalkulieren, wir brauchen 6. Die Fahrzeit hat keinen festen Bezug zur Distanz. Eine der Afrika-Lektionen, die wir schnell gelernt haben.

Ohne Allrad geht gar nichts mehr

Erstmals ist der Allrad richtig gefordert, im Schritttempo geht es durch knietiefen Schlamm und quer über die Straße strömende Bäche. Immer wieder sind längere Abschnitte der in die steilen Berghänge eingegrabenen Erdpiste komplett überschwemmt.
 
Die Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen haben die Straße aufgeweicht, jedes Fahrzeug vertieft so die bestehenden Spurrinnen noch mehr.
 
Andererseits fühlt sich der Defender in diesem Territorium pudelwohl. Hier darf er endlich zeigen, was er kann. Und er kann. Stoisch wühlt sich der Allradantrieb durch jegliche Art von Dreck und Schlamm. Entsprechend schaut die Karre am Abend natürlich aus. Dennoch ein extrem gutes Gefühl, das richtige Afrika-Auto zu fahren.

Grüne Hölle

Der Urwald ist wunderschön, dicht, geheimnisvoll und scheinbar undurchdringlich. Diademmeerkatzen turnen über uns im ultrasatten Grün der Bäume. Kletter- und Schlingpflanzen umhüllen die bodennahe Zone des Waldes wie ein monströser und dicht-gewebter grüner Stoff. Neben den gewaltigen Urwaldriesen wirkt der Landrover so klein wie ein Spielzeugauto.
 
Gegen Abend sind wir zurück in der Zivilisation. Das mitten in den Bergen gelegene und überaus quirlige Stadt Kabale ist die südlichste Stadt Ugandas. Den Jahreswechsel feiern wir am idyllischen Bunyonyi-See, der landschaftlich bereits die typische Hügellandschaft des nahen Ruandas aufweist.
 
 

TAG 11 – 1.1.2013

Etappe: Lake Bunyonyi – Kigali
Distanz: 120 km
Overnight: Hotel Chez Lando Kigali

 
 
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Am Silvester-Morgen unternehmen wir in völliger Windstille eine Fahrt mit dem Kanu über den spiegelglatten See. An den steilen Ufern hängen dunstige Wolken, es ist fast totenstill, eine paradiesische Naturkulisse. Die aus dem Regenwald aufsteigende Feuchtigkeit erinnert an Szenen aus dem legendären Urwald-Epos Fitzcarraldo von Werner Herzog.
 
Langsam klettert die Sonne über den Horizont und erweckt die magische Szenerie zum Leben. Kormorane sitzen auf den Ästen eines abgestorbenen Baumes, der einsam mitten auf einer winzigen Schilfinsel steht.

Akampene – Insel der Bestrafung

Unser Guide erzählt über die Zeit, in der das winzige Eiland die Insel der Bestrafung war. Der Stamm der Bakika brachte noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts unverheiratete schwangere Mädchen hier her, um sie dem Hungertod zu überlassen. Deren Schicksal war zumeist besiegelt, da damals fast niemand schwimmen konnte. Tod durch verhungern oder ertrinken!
 
Das grausame Ritual war als Abschreckung für die Gemeinschaft gedacht, sich an die strengen Regeln zu halten. Heute ist die Insel ein Vogelparadies und nichts erinnert mehr an ihre dunkle Vergangenheit.

Ruanda, afrikanischer Musterstaat par Excellence

Kaum sind wir über die Grenze in Ruanda, wandelt sich das Bild. Alles ist blitzsauber, die Straße ist brandneu und der Asphalt von bester Qualität. Und an jeder zweiten Brücke prangt deutlich sichtbar das Strabag-Logo.

Boomtown Kigali

Auf den ersten Blick ist die Millionenstadt Kigali eine typisch afrikanische Metropole, auf den zweiten Blick dann aber doch ganz anders. Sogar in den Außenbezirken gibt es Verkehrsampeln, und die Leute halten sich daran. Straßen, Gehsteige und Grundstücke sind irritierend sauber, Grünstreifen sind tatsächlich grün.
 
Im Stadtzentrum sieht man überall Baukräne stehen. Ein gutes Dutzend vollverglaster Hochhäuser bildet zusammen so etwas wie einen Central Business District. Die enorme Dynamik des aufstrebenden Binnenstaates ist jedenfalls auch für uns deutlich spürbar und fasziniert.
 
 

TAG 12 – 2.1.2013

Etappe: Kigali – Biharamulo
Distanz: 300 km
Overnight: Boma Guest House Biharamulo
 
 
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Die Spuren des Genozids von 1994 sind im Alltag Ruandas erst auf den zweiten Blick präsent. Beim genaueren Hinschauen sieht man jedoch auffallend viele versehrte Menschen mit Krücken oder Prothesen. Wir besuchen die Pallotine Missionskirche in Gikondo, einem Außenbezirk von Kigali.
 
Über hundert Tutsi hatten in den Tagen des Mordens hier in der Kirche Schutz gesucht. Am 9. April 1994 wurden all diese von Milizen in einem zweistündigen Blutrausch grausam ermordet. Heute dient die Kirche als Mahnmal und Erinnerungsstätte.

Welcome to Tanzania

Über den Grenzübergang Rusumo Falls erreichen wir am Nachmittag Tansania. Hier im Nordwesten ist das Land nur sehr dünn besiedelt. Die Straßen sind kaum befahren. Eigentlich sind nur große LKW unterwegs, die von Dar-Es-Salaam aus kommend die boomende Wirtschaft Ruandas mit Rohstoffen und Gütern versorgen.
 
Gelegentlich liegt ein Sattelzug umgekippt und ausgebrannt neben der Straße. Immer wieder versagen Bremsen, beginnen zu brennen oder ein Reifenplatzer macht den schweren LKW unsteuerbar. Fatal, wenn es noch dazu bergab geht. Auch das ist Alltag in Afrika.

Deutsch-Ostafrika

In Biharamulo übernachten wir im ehemaligen Fort aus der Zeit Deutsch Ostafrikas. Eigentlich ein beschaulicher und harmonischer, ja fast romantisch anmutender Ort.
 
Wenn man daran denkt, unter welchen Anstrengungen und Qualen die Soldaten damals von der weit entfernten Küste hierhergekommen sind und mit welchen Mitteln man sich die deutsche Vorherrschaft erkämpfte, ändert sich dieses Bild.
 
Das kleine Boma befindet sich trotz seiner Um- und Zubauten in einem erstaunlich guten und relativ originalen Zustand. Wir sinnieren, wie die Soldaten des Deutschen Reichs hier damals gelebt haben.
 
Definitiv ein guter Moment zum Innehalten, ehe Natur und Tiere in den Nationalparks wieder die Hauptrolle übernehmen.
 

To Be Continued…

 
 
Bildnachweis: IntoEastAfrica